Die Geschichte des Standortes Zeithain
Wo sich die sächsischen Hügel unmerklich in das norddeutsche Flachland hinab-senken, wo sich die ersten Kiefern auf den sandigen Dünen erheben, streckt sich die weite Ebene von Zeithain. Ein Dorf, das den Namen gab, und eine endlose Heide, die zum Begriff wurde: Zeithain, Truppenübungsplatz Zeithain. ...

Zeithain hieß das Wort, das die Männer und Jungen Sachsens mit ernsten Gesicht aussprachen und dem sie eine kleine bedeutungsvolle Pause folgen ließen.
In dieser Pause lagen Sand, Heide und Ginster, lagen Ebene, Staub und Durst, lagen Schweiß und Schmerz. In ihr lagen Befehlen und Gehorchen.

(Aus "Jungen die übrigblieben" von Erich Loest)


Das Zeithainer Lager 1730


Truppenübungsplatz 1873 - 1920

Heeres-Munitions-Anstalt 1920 - 1945

Vorläufige Reichswehr 1919 - 1920

Truppenübungsplatz/Standort 1937 - 1945

Das Kriegsgefangenen-Mannschaftsstammlager 304 1941 - 1945


KVP - Standort 1950 - 1956

NVA - Standort 1956 -1990

GSSD-Standort 1945 - 1992


Übernahme des PiB-11 durch die Bundeswehr

Aktuelles aus dem Bundeswehr-Standort